2040-wir retten die Welt, 2021 nur ein Film

„Wie die Welt von morgen aussieht, hängt in großem Maße von der Einbildungskraft jener ab, die gerade lesen lernen.“ Astrid Lindgren

Buntes, grünes 2040

Die Initiative Nachhaltiges Gleiberger Land lud zum Film „2040 – wir retten die Welt“ aus dem Jahre 2019 des australischen Regisseurs Damon Garneau in den großen Saal von Evenius in der Karlstraße ein. Garneau hat alle vorgestellten Projekte selbst besucht und ist sein eigener Sprecher. Seine Familie, besonders die fünfjährige Tochter, wurde in den Film einbezogen. Sie wird sowohl 2019 als auch fiktiv 2040 gezeigt und immer in einer positiv veränderten Umgebung. https://utopia.de/ratgeber/kinotipp-2040-wir-retten-die-welt/*)

Rita Kotschenreuther begrüßt die Anwesenden

„Wissenschaftlich fundiertes Träumen tut not“  – ein Zitat aus dem Film.   Hillu Imwald bat zur Eröffnung der Diskussion die Anwesenden darum, Beispiele zu nennen, was sie selber als Einzelne tun könnten, um die Erde ein wenig besser zu hinterlassen. Die meisten älteren Teilnehmer/innen hatten allerdings das Problem, sich in ihren Vorstellungen von der Zukunft und dessen, was jetzt machbar ist, nicht genügend von der vorherrschenden Realität lösen zu können. Es wurden immer wieder Dinge genannt, die mit Forderungen an die Politik einher gehen oder größere Mengen Geld erfordern.
Gefragt war jedoch „Was kann ich als Einzelne/r tun?
Zwei jüngere Teilnehmer, ein 12.Klässler und eine junge Frau, die gerade ihr Freiwilliges Ökologisches Jahr – FÖJ – im Holzmuseum Wettenberg ableistet, waren konkreter. Die junge Frau will in Schulen gehen und das FÖJ vorstellen, da die meisten Schulabgänger es gar nicht kennen.

Also müssen wir Alten als erstes mal wieder unsere Einbildungskraft aufpolieren, um die zu bewältigende Arbeit nicht nur den nachfolgenden Generationen zu überlassen.

Ideen der Initiative Nachhaltiges Gleiberger Land

An der Umsetzung wird schon gearbeitet

*) Besonders gefielen mir persönlich die Heimsolaranalgen in Bangladesch, sie sind mit Nachbarhäusern vernetzt, sie machen nicht nur unabhängig vom teuren, giftigen Kerosin, sondern auch von bei Naturkatastrophen zusammenbrechendem Stromnetz. Außerdem ermöglichen sie längeres Lernen für die Kinder. In Dacca, der Hauptstadt von Bangladesh geht die Sonne nämlich auch im Juni schon um 18.50 unter (Dacca liegt auf 24°nördl. Breite). Besonders ergiebig ist das längere Lernen für die Mädchen, denn „Naturkatastrophen unterscheiden nach Geschlecht“. Im Tsunami 2004 starben viermal mehr Frauen als Männer. Über die Gründe erfährt man mehr im verlinkten Artikel der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen.

Warum Frauen besonders anfällig sind für Klimawandel-Naturkatastrophen?

Schön fand ich auch die Animation über die Begrünung von riesigen Autostraßen in den USA. Die haben allerdings schon ein Vorbild, nämlich die begrünte alte Bahntrasse, der inzwischen 4,7km lange „High Line Park“. thehighline.org

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